Fitness Instruktor Ausbildung

Wer gerne in einem Fitnessstudio trainiert und sein Wissen auch als Fitnesstrainer an andere weitergeben möchte, macht dies in der Schweiz am besten mit einer fundierten Fitness Instruktor Ausbildung. Den Lehrgang, der mit einem Diplomabschluss endet, kann man auch berufsbegleitend absolvieren, sodass ein Höchstmaß an Flexibilität gegeben ist. Was man alles über die Ausbildung zum Fitness Instruktor wissen muss, ist hier zusammengefasst:

Was umfasst die Fitness Instruktor Ausbildung?

Wer an einer solchen Ausbildung teilnimmt, wird sich  mit folgenden Inhalten beschäftigen müssen, die als Wissen vermittelt werden:

-          Anatomie und Physiologie

-          Trainingslehre

-          Trainingspraxis

-          Anamnese

-          Beratung / Kommunikation

-          Ernährung

-          Gesundheitsförderung

-          Lebensstilintervention

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Ein Fitness Instruktor gibt auch die richtigen Tipps zum Muskelaufbau

 

Als Voraussetzung für diesen Beruf sollte man mitbringen:

-          Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift (mindestens B2)

-          Mindestalter von 18 Jahren

-          Regelmässiges Training im Fitnesscenter

-          Abgeschlossene Berufsausbildung (EFZ) oder Maturität

Je nach Gestaltung der Kurse kann dies in einem halben Jahr bis ein Jahr absolviert werden. Am Markt gibt es aber auch Angebote mit Kursen zum Fitness Instruktor, die auf längere Zeit angelegt sind. Am Ende steht immer die Erlangung eines Diploms.

Die Ausbildung ist ideal für alle, die ihren Lieblings-Aufenthaltsort, das Fitnessstudio gerne auch zum Arbeitsplatz machen wollen.

Allerdings sollte man sich nichts vormachen: Nach der Ausbildung liegt der Fokus darauf, massgeschneiderte Trainingsprogramme für andere auszuarbeiten und deren Ausführung zu überwachen oder aber ein Fitnessstudio zu leiten. Die Möglichkeit, dann dort selbst zu trainieren, ist nur ein angenehmer Nebeneffekt.

Wo arbeitet man als Fitness Instruktor?

Im Regelfall arbeitet man nach seiner Fitness Instruktor Ausbildung in einem Fitnesscenter. Dort unterstützt man Kunden, die körperbewusst und/oder gesundheitsorientiert sind, dabei, die Fitness und den Gesundheitszustand zu erhöhen. Dies erfordert allerdings – um auch Fehler zu vermeiden – eine umfangreiche Ausbildung. Anschliessend ist man gewappnet, um Kunden bei Krafttraining, Ausdauertraining oder Koordinationstraining umfassend zu betreuen.

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Der Ratschlag eines Fitness Instruktors ist im Fitnessstudio oft gefragt

 

Die Ausbildung befähigt den Fitness Instruktor dazu:

-          Trainingseinheiten für Kunden zu planen und durchzuführen

-          Anamnese beim Kunden durchzuführen und seinen aktuellen Lebensstil zu erfassen

-          Trainingsangebote zur Gesundheitsförderung zu erstellen und durchzuführen

-          Professionellen Umgang mit Kunden, Kollegen oder Arbeitgebern im Fitnessstudio an den Tag zu legen

Weiterbildung für den Fitness Instruktor

Der Fitness Instruktor ist nach Auffassung des Dachverbands der Bewegungsberufe Schweiz eine gute Voraussetzung, um nach weiteren Modulprüfungen auch den Weg zum „Spezialisten für Bewegungs- und Gesundheitsförderung mit eidg. Fachausweis“ einzuschlagen. So empfiehlt es der SFGB (Schweizerischer Fitness- und Gesundheitscenter Verband). Nach einer Statistik zu Fitnessketten in der Schweiz von Statista gibt es in der Eidgenossenschaft alleine über 300 Standorte von Fitnessketten, allen voran die Angebote von Migros. Dies ergibt für ausgebildete Fitness Instruktoren zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten.

Was verdient man als Fitness Instruktor in der Schweiz?

Was man nach einer Fitness Instruktor Ausbildung verdient, hängt natürlich ganz davon ab, welchen Grad von Verantwortung und Leitungskompetenz man in seinem Beruf ausübt. Im Allgemeinen kann man sagen, dass die Verdienstspanne in der Schweiz wischen rund 40.000 Franken im Jahr und 80.000 Franken liegt. Als Median wird im Allgemeinen rund 52.000 Franken pro Jahr angegeben. Fitness Instruktor ist aber für viele auch mehr als ein Beruf, – es ist mehr Berufung und Lebenseinstellung: Gesund und körperbewusst leben und das auch anderen ermöglichen, ist manch einem Instruktor wichtiger als die Franken, die jeden Monat dafür auf dem Gehaltskonto eingehen.

 

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