Der Hobbit 2 – Lange hat es gedauert

Am 12. Dezember kommt der zweite Film der „Hobbit“ Trilogie in die Kinos. „Smaugs Einöde“ wird als epischer Blockbuster angepriesen und weisst ein Produktionsbudget von 250 Millionen Dollar auf.

Bilbo, der Hobbit

Bilbo, der Hobbit
(Quelle: contactmusic.com)

Die Geschichte zu den drei Hobbit-Filmen existiert jedoch schon lange. 1937 erschien das von John Ronald Reuel Tolkien – kurz J.R.R Tolkien – geschriebene Kinderfantasybuch erstmals. Der Professor für englische Sprache unterrichtete an der Universität Oxford und entwickelte für die verschiedenen Völker, die in seinen Büchern vorkommen, eigene Sprachen und Schriften.

Tolkien erschuf ein komplexes Universum mit eigenen Religionen und Wertevorstellungen. Auf den Hobbit folgten mehrere Werke, deren Schauplatz Mittelerde ist. Jedoch hat es 75 Jahre gedauert, ehe der erste Hobbit Spielfilm die Leinwand erblickte. Eine lange Zeit, wenn man bedenkt welches Potential in Tolkiens Geschichten steckt.

Der Drache Smaug

Der Drache Smaug
(Quelle: Warner Brothers Pictures)

Sie inspirierten und inspirieren Millionen von Lesern. Lange galt der Stoff als unverfilmbar. Nach kläglichen Zeichentrickinterpretationen von „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ wagte sich der Neuseeländer Peter Jackson an die gewaltige Verfilmung der „Herr der Ringe“-Trilogie.

Die Neuseeländische Filmproduktion setzte weltweit neue Massstäbe und wurde mit insgesamt 17 Oskars ausgezeichnet. Nachdem 2003 der letzte Teil der Trilogie im Kino lief, sollte es 9 Jahre dauern, bis die Fans von Tolkien wieder etwas aus ihrem geliebten Mittelerde sehen sollten. 2012 war es dann so weit: „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ kam in die Kinos und spielte über eine Milliarde an den Kinokassen ein.

Wie damals beim „Herrn der Ringe“ setzt Peter Jackson, der ursprünglich nur als ausführender Produzent bei den „Hobbit“-Filmen hätte mitwirken sollen, neue Massstäbe: grössere Bildauflösung, neue 3D Technologie und eine Bildwiederholungsrate von 48 Bildern pro Sekunde, was die 3D Version des Films viel angenehmer anzusehen macht.

Hunderte von Statisten, selbstgeschmiedete Schwerter und Rüstungen, Unmengen von Prothesen und Make-Up. Der neue „Hobbit“-Film ist in vielerlei Hinsicht gewaltig.

Neuseeland ist auf dem besten Weg der Welt erneut zu zeigen, dass Hollywood sich warm anziehen muss. Doch lange hat es gedauert!

 

 

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