Ein Hund im Klassenzimmer

Hund im Klassenzimmer kann beim Lernen helfen

Verschiedene Untersuchungen haben inzwischen ergeben, dass ein Hund im Klassenzimmer durchaus dazu beitragen kann, dass Schüler konzentrierter und effektiver lernen können. Das Haustier kann sich dabei auch positiv auf das Verhalten der Schüler auswirken.

Hund kann Sozialverhalten der Schüler verbessern

Während es bis vor einigen Jahren in den meisten Schulen absolut nicht erlaubt war, regelmässig Haustiere während des Unterrichts im Klassenzimmer zu haben, findet mittlerweile in dieser Richtung immer häufiger ein Umdenken statt. Sicherlich ist ein Grund dafür, dass es an immer mehr Schulen das Problem gibt, dass Schüler frustriert oder auch aggressiv sind. In verschiedenen wissenschaftlichen Projekten konnte mittlerweile belegt werden, dass Hunde im Klassenzimmer nicht nur eine positive Veränderung des gesamten Klimas, sondern auch des Sozialverhaltens der Schüler bewirken können. Zu diesem Ergebnis kam beispielsweise ein vom „Institut für interdisziplinäre Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung“ durchgeführtes Projekt.

Gesamtes Verhalten der Schüler wird angenehmer

Schon mehrfach konnten Hunde im Klassenzimmer bereits nach wenigen Monaten bewirken, dass sich die gesamte Atmosphäre im Klassenraum positiver gestaltet. So konnte beispielsweise festgestellt werden, dass Schüler untereinander sowie Lehrer und Schüler intensiver und öfter miteinander kommunizieren sowie verständnisvoller miteinander umgehen. Ein durchaus wichtiger Aspekt ist in dem Zusammenhang die Angst vieler Schüler, dass dem Hund beispielsweise bei einer Klassenprügelei etwas passieren könnte. Eine positive Auswirkung besteht darüber hinaus darin, dass es in der Klasse oftmals vom Geräuschpegel her deutlich ruhiger wird, wenn ein Hund anwesend ist. In der Summe ist es sogar so, dass Hunde im Klassenzimmer dazu führen können, dass sich die Noten der Schüler auf lange Sicht hin betrachtet verbessern.

Hunde werden bereits an mehr als 20 Schulen eingesetzt

Zwar gelten Hunde im Klassenzimmer nach wie vor als eine Art Experiment, aber dennoch wächst die Anzahl der Schulen, welche die positiven Veränderungen erkennen, die der Vierbeiner bei den Schülern hervorrufen kann. Im gesamten Bundesgebiet gibt es mittlerweile etwas mehr als 20 Schulen, in denen die vierbeinigen „Assistenten“ im Unterricht anwesend sind und oftmals für eine freundliche und lockere Atmosphäre sorgen. Häufig führen die Hunde sogar zu einer grösseren Lust beim Lernen sowie zu mehr Verantwortungsbewusstsein bei den Schülern. Eine sehr passende Aussage ist in dem Zusammenhang, dass der „beste Freund des Menschen“ den Schulunterricht „menschlicher“ machen kann.

 

Bookmark the permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>